Chronik der Schützengesellschaft
1905 Okriftel am Main e.V.

 

2020

Am  11. und 12. Januar wurden Mitglieder von Ernst Langhammer und Werner Hessemer in die Sicherheits- und Arbeitsabläufe bei der SGO eingewiesen.
An Aschermittwoch war das obligatorische Heringsessen sehr gut besucht..
Das Jahr 2020 ist geprägt von einer Corona-Pandemie und einem lock down im Frühjahr.
Die Vereine waren gehalten, Hygienekonzepte zu erstellen und es herrscht allgemeine Maskenpflicht.
Alle Veranstaltungen, Schießwettbewerbe und sogar das 70. Wäldchesfest fielen aus.
Im Juni wurde gehofft die Pandemie würde nachlassen und so wurden Lockerungen seitens der Regierung beschlossen.
An mehreren Tagen fand das Flinte und Trap schießen in Schwanheim statt.
Der Unterstand für den Aufsitzrasenmäher wurde fertiggestellt.
Da mehrere Jugendliche in den Verein eingetreten sind, wurde das Jugendtraining wieder aufgenommen.
Im August konnte die SGO vier neue Seilzuganlagen auf den 50m Ständen in Betrieb nehmen.

Im Laufe des Frühjahrs / Sommers wurde eine Wildblumenwiese hinter dem Schützenhaus angelegt.

Im Oktober probierten einige Schützen in Schwanheim ihr Glück, auf den laufenden Keiler zu schießen.
Das Training, alle Feste, Veranstaltungen und Rundenwettkämpfe fallen für den Rest des Jahres aus.
Ende Oktober wurden in der Wildblumenwiese ein Kantholz errichtet, an dem Fledermauskästen angebracht wurden.

Das Schützenhaus wurde infolge Corona geschlossen.
Bleibt uns nur die Hoffnung, dass es im nächsten Jahr besser wird.

2019

Am Anfang des Jahres fand eine Einweisung der Mitglieder in die Sicherheits- und Arbeitsabläufe statt.
An Aschermittwoch fand das bekannte Heringsessen statt.
Am 16.3.wurde ein Gedächtnisschießen zu Ehren von Hans Kofalck veranstaltet.

22.03.ordentliche Mitgliederversammlung
13.04. Ostereierschießen
14.04. Bezirksmeisterschaft KK Sportpistole Auflage in Okriftel
Div. Vorstandssitzungen, Arbeitseinsätze und Vereinsringsitzungen
8.6. Anböllern des Wäldchesfestes
9.6. Bewirtungsteam hilft wie üblich an Pfingssonntag beim Wäldchesfest
6.7. Ferienspiele Betreuung der KDR beim Bogenschießen und Grillen
24.08. Erstes Sommerfest
Der Bau des Unterstandes für unseren Aufsitzrasenmäher geht der Vollendung entgegen.
Div. Kurse wurden von Herrn Dr. Bodo von Rhein abgehalten
An mehreren Tagen fand Flinte schießen in Schwanheim statt, Kipphas / Trap
Unser Oktoberfest am 28.09. war wie immer gut besucht.
26.10. Königsschießen mit Kesselgulasch essen, Schützenkönig wurde Thomas Bielmeier, 1. Ritter Dominik Böttinger, 2. Ritter Malte Ihlefeld

 

 

9.12. fand das Abschlussessen der Freiwilligen Feuerwehr Okriftel mit KK Gewehr schießen statt.
Den Abschluss für 2019 war unsere Weihnachtsfeier mit den Ehrungen langjähriger Mitglieder, sportliche Erfolge und besondere Verdienste.
Das reichhaltige Buffet erfolgte im Anschluss.

2018

Hans Kofalck (gestorben am 13.03.2018) wurde in der Mitgliederversammlung vom 17. März 2018 posthum zum Ehrenmitglied gewählt.
Eine BDS Untergruppe wurde gegründet. Der Gruppenname lautet: Bund Okrifteler Sportschützen „BOSS“. Gründungsmitglieder sind: Jens Adam, Dominik Böttinger, Dr. Robin Helmke, Malte Ihlefeld, Gerhard Roth, Simon Schweitzer, Felix Seidel und Peter Wesp.
Airsoft wurde als neue dynamische Disziplin eingeführt.
Als weitere dynamische Disziplin wurde eine Fallscheibenanlage angeschafft und steht den Schützen zur Verfügung.
In 2018 waren verschiedene Vereinsmitglieder bei Wettbewerben sehr erfolgreich, so belegte Sandra Mosig den 1. Platz bei den Hessischen Landesmeisterschaft im Bogenschießen und in der vorherigen Bezirksmeisterschaft wurden gleich 3 Vereinsmitglieder in ihrer jeweiligen Klasse Bezirksmeister: Jürgen Blum, Malte Ihlefeld und Sandra Mosig.
Bei den Deutschen Meisterschaften belegte Sandra Mosig den 4. Platz.
Sieger der Bezirksklasse Ost 2 mit dem Luftgewehr wurde Simon Schweitzer.
Siegerin der Bezirksklasse Rhein Main mit dem KK-Gewehr Auflage wurde Dr. Sybille Gotthardt.
Die SGO beteiligte sich auch wieder an den Ferienspielen der Stadt Hattersheim, die einen großen Zuspruch hatten.
Neben den obligatorischen Vereinsfesten ( Heringsessen, Ostereierschießen, Oktoberfest etc.) gab es auch erstmals ein Sommerfest, das von Vereinsmitgliedern organisiert wurde.
Anlässlich der Weihnachtsfeier wurde ein sehr seltenes Jubiläum gewürdigt; Hans Kirchhof wurde für seine 80 jährige Mitgliedschaft vom 1. Vorsitzenden Werner Hessemer und dem Bürgermeister Klaus Schindling geehrt.
Unser diesjähriger Schützenkönig heißt Nenad Perisic

2017

Die erneute Regelüberprüfung unserer Schießstände ergab keine Beanstandungen.
Jochen Fassl wird in der Mitgliederversammlung vom 22. April 2017 zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

2016

Der Schützenverein Höchst am Main 1360 e.V. erhält einen Nutzungsvertrag für unseren Schießstand.

2016

Werner Hessemer wird zum 1. Vorsitzenden gewählt.

2015

Das Oktoberfest kommt als weitere Veranstaltung der SGO hinzu und wird ebenfalls mit Flyer beworben. Die Flyer werden von Mitgliedern in Okriftel und Hattersheim verteilt.

2015

Es wurden 8 elektronische Schießanlagen für die 10m Stände angeschafft.
Die Mitglieder Hans Kofalck, Michael Köhler, Siegfried Lorenz, Axel Pfälzner, und Otmar Remsberger stellten dafür entsprechende Darlehen zur Verfügung. Zwei der Anlagen wurden aus Mitteln der SGO finanziert.

2014

Zu Werbezwecken werden Flyer verteilt.
Das erste Ostereierschießen wird mit den neu erstellten Flyer beworben.

2014

Die SGO unterhält eine Homepage unter: www.sg-okriftel.de

2013

Nach turnusmäßig erfolgter 4-jähriger Regelüberprüfung des Schießstandes, wurde eine nicht mehr richtlinienkonforme Lüftung der Schießstände 50m und 25m festgestellt. Die Richtlinien waren 2012 im Bundesanzeiger unter 5.1.7 Raumlufttechnische (RTL) Anlage veröffentlicht worden.
Die SGO hatte jetzt 4 Jahre Zeit die Richtlinien umzusetzen.Die Kosten dieses Projektes beliefen sich auf ca. 60.000€. Ursprünglich waren die Kosten viel höher kalkuliert, aber durch Überarbeitung der Pläne und Eigenleistung konnten die veranschlagten Kosten reduziert werden.

Februar 2013

Recherche und Zusammenstellung der Chronik von Otmar A. Remsberger

2013

Der 50m Stand wird mit 5 neuen Zuganlagen ausgestattet, Kosten 6.500,--€ (Montage in Eigenhilfe).

2012

Feiert die SGO große Erfolge bei den Hessenmeisterschaften besonders
im Seniorenbereich Auflageschießen.
In der Disziplin KK-Gewehr 50m Zielfernrohr Auflage wurde die Mannschaft mit Siegfried Lorenz, Hans Kofalck und Horst Grund Mannschafts-Hessenmeister und Siegfried Lorenz
holt sich auch den Einzeltitel in dieser Disziplin.
Maria Neumann wurde in der Damenklasse mit dem Perkussionsrevolver ebenfalls Hessenmeisterin.

2011

Die Innenräume des Schützenhauses (Jugendraum und Thekenraum) wurden gründlich renoviert. Trotz teilweiser Eigenhilfe (Beleuchtung und verputzen bzw. anstreichen der Wände) ergaben sich ges. Kosten von 35.000Euro (inkl. neuer Tische und Bestuhlung).

2010 / 2011

Neue Scheibenbeleuchtung auf den Ständen 25m und 50m.
Am 31. Dezember 2010 hatte die Schützengesellschaft 1905 Okriftel am Main e.V.
185 Mitglieder, davon Aktive 62, Passive 73, Junioren 18 bis 21Jahre 5,
Jugendliche/Schüler bis 18 Jahre 39 (inkl. Bogen), Bogenschützen aktiv 6.

2010

Die Schützengesellschaft nahm mit 10 Mannschaften in 7 Disziplinen, an den Kreis – Rundenwettkämpfen teil.
Bei den Kreismeisterschaften war die SGO in 33 Disziplinen (einschl. Bogen) vertreten!

2010

Anpassung der Beiträge zum 1.1.2011, lt. Mitgliederversammlung vom 16.4.2010:
Einzelmitglied aktiv 156,00Euro, Ehepartner aktiv 96,00Euro
Einzelmitglied passiv 78,00Euro, Ehepartner passiv 66,00Euro
Jugendliche/Schüler bis 18 Jahre 48,00Euro, Jugendliche (1 Elternteil aktiv) 36,00€
Junioren 18 bis 21 Jahre aktiv 78,00Euro
Erwachsene Bogenschützen 102,00Euro, Ehepartner Bogenschützen 78,00Euro

2009

Durch den Amoklauf von Winnenden (11.3.2009) mit 16 Toten, wurde das Waffenrecht erneut verschärft. Für Sportschützen wird es nun immer schwieriger in den Besitz von Sportwaffen zu kommen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Schießsport von der Politik an den Rand gedrängt oder gar ganz von der Bildfläche verschwinden soll.

2008

Die Schützengesellschaft übernimmt vom benachbarten „Westernclub“ einen Teil des Geländes für die Bogenschützen.

2007

Bedingt durch die Gesetzgebung besteht im Schützenhaus absolutes Rauchverbot!

2006

Nach erneuten Auflagen des reg. Präsidiums musste der gesamte 50m Schießstand mit Betoplan - Platten ausgelegt werden.

2005

Der Deutsche Schützenbund hat das Seniorenschießen (Auflageschießen) eingeführt, zunächst für Luftgewehre 10m, dann 2006 für Kleinkalibergewehre auf 50m, dann für KK 100m und ab 2010 auch für Luftpistolen 10m.
Die Okrifteler Senior - Schützen sind hier sehr erfolgreich.
Der 2. Ehrenvorsitzende Horst Kroll ist im Alter von 77Jahren (1928 - 2005)
verstorben.

2005

Unter dem Motto „100 Jahre Schießsport in Okriftel“ feierte die Schützengesellschaft ihr 100jähriges Bestehen.
Unter der Leitung von Otmar Remsberger wurde unter diesem Motto vom 29. Juli bis 11. September eine Ausstellung im alten Kinosaal (Taunuslichtspiele) organisiert. Es wurden weiter verschiedene Schießwettbewerbe abgehalten: Jedermannschießen auf Glücksscheiben, Schwarzpulverschießen, Großkaliber und Unterhebelrepetierer. Der Festkommers fand am 9.September in der Radfahrerhalle statt.
Am 26.November wurde im Schützenhaus das Abschlussfest in Verbindung mit der Weihnachtsfeier für Mitglieder und Freunde gefeiert.
Im Jubiläumsjahr hatte die Schützengesellschaft:
66 Aktive, 95 Passive, 19 Jugendliche = 180 Mitglieder

2004

Jochen Fassl  ist neuer 1. Vorsitzender.

2003

Erstmalig stehen an den Trainingstagen, besonders für die Jugendlichen, ausgebildete Trainer, Axel Pfälzner und Manfred Schrader, primär für Faustfeuerwaffen, zur Verfügung.

2002

Durch Auflagen des Regierungspräsidiums Darmstadt mussten die Kugelfänge auf den 25- und 50 Meterständen erneuert werden. Die alten Kugelfänge aus Hartholz wurden durch massive Stahlplatten ersetzt.

2001

Der Ehrenvorsitzende Reinhold Brestel verstirbt im Alter von 76 Jahren (1925 - 2001).

1999

Erneute Übernahme der Bewirtung des Wäldchesfestes.

1998

Neuer 1. Vorsitzender wird Axel Carroll  Pfälzner.

1997 - 2006

Kartoffelpuffer – Hütte der SGO auf dem Wäldchesfest

1997

Die Schützengesellschaft war erstmals mit einem Kartoffelpufferstand auf dem Wäldchesfest in Okriftel vertreten, und das mit großem Erfolg.

1995

Das 90jährige Bestehen der Schützengesellschaft wurde mit einem Bayrischen Fest im Oktober auf dem Schützengelände gefeiert.

1994

Horst Kroll wird durch seine Verdienste beim Schießstandbau, zum 2. Ehrenvorsitzenden gewählt.
Die Schießsportanlage wird durch die Installation einer Alarmanlage gesichert.

1992

Adolf Bommersheim wird 1. Vorsitzender.

1991

Am 7. September wurde von der SGO das 40jährige Jubiläum des Schützenkreises 83 Main Taunus in der Stadthalle Hattersheim ausgerichtet, da die Gründungsversammlung des Schützenkreises ebenfalls in Hattersheim stattfand.

1990

Der Schwarzbach trat über die Ufer und überflutete das gesamte Schießstandgelände und verursachte erheblichen Sachschaden im Schützenhaus und an den Schießständen.

1989

Werner Köhler belegte bei den Deutschen Meisterschaften mit dem Perkussionsrevolver ebenfalls den 3. Platz. Bis dato die größten Erfolge der Schützengesellschaft.

1988

Gründung der Bogensport – Abteilung unter der Leitung von Manfred Brehl.

1986

Bei den Deutschen Meisterschaften in München belegte Manfred Brehl mit der Steinschlosspistole den 3. Platz.

1985

Die Schützengesellschaft übernimmt die Bewirtschaftung des Wäldchesfestes.

1982

Aus schallimmissionstechnischen Gründen, bedingt durch eine Nachbarschaftsbeschwerde, mussten Lärmschutzeinbauten vorgenommen werden. Um auch in Zukunft den Schießsport in Okriftel aufrechterhalten zu können, wurde der Entschluss gefasst, die gesamte Schießsportanlage (ca. 1600m2) zu überdachen. Die jetzt notwendig gewordene Be- und Entlüftungsanlage, wurde von Gerd Neumann gespendet, so dass der Verein in Eigenhilfe dieses Projekt stemmen konnte.
Insgesamt wurden 40.000 Arbeitsstunden von den Mitgliedern erbracht!

1981

Der Initiator der SGO - Wiedergründung von 1951, Heinrich Koob verstarb.
Der Schwarzbach trat über die Ufer und die gesamte Schießsportanlage wurde durch das Hochwasser schwer beschädigt. (Das Wasser stand ca. 50cm hoch in der gesamten Anlage) 
Das Schützenhaus erhält Telefonanschluss.

1980

In drei Bauabschnitten wurde die Schießsportanlage jeweils mit 10 Schießbahnen für 10m, 25m, und 50m Distanz fertig gestellt und am 19 - 21.9.1980 das 75 jährige Bestehen mit einem Festzelt auf dem Schützengelände gebührend gefeiert.
Mit der neuen modernen Schießsportanlage setzte ein starker Mitgliederzuwachs ein.
Auch konnten sportliche Erfolge der Okrifteler Schützen, besonders im Vorderladerschießen (Schwarzpulver) bei Kreis- Gau- Hessen- und Deutschen Meisterschaften gefeiert werden.

1976

Horst Kroll wird zum 1. Vorsitzenden gewählt und Reinhold Brestel wird Ehrenvorsitzender.
Beteiligung der Schützen mit einem Motivwagen am Hattersheimer Faschingsumzug und Faschingstreiben im Schützenhaus.
Erstes Oktoberfest im Schützenhaus mit großem Erfolg.

1975

Einweihung der neuen Schießsportanlage
Fertigstellung des ersten Bauabschnittes,
Schützenhaus, 10m und 25m Stände für Luftdruckwaffen und Sportpistolen / -Revolver.

1973 / 74

Inbetriebnahme der 10m Stände und des Schützenhauses.

1971

Zusammenlegung der Gemeinden: Hattersheim, Okriftel und Eddersheim zur Stadt „HATTERSHEIM“

1971 - 1973

Im Gasthaus „Zum goldenen Anker“ wurde das Wäldchestagsschießen für Jedermann abgehalten. Hierfür wurden mobile Stände für 10m Distanz Luftgewehrschießen vom Schützenverein Höchst ausgeliehen.

05.07.1971

Grundsteinlegung (Schießsportanlage).

15.05.1971

Betonieren der ersten Fundamente.

03.05.1971

1. Spatenstich zum Neubau der Schießsportanlage.

1970

Der 1. Vorsitzende Reinhold Brestel und Schatzmeister Josef Pranke führten mit dem damaligen Bürgermeister Konrad Treber Gespräche, die dazu führten, dass der Schützengesellschaft ein Gelände auf der Sauerbach angeboten wurde.
Das 65jährige Stiftungsfest wurde in kleinem Rahmen gefeiert und danach mit dem Bau des Schießstandes in Eigenhilfe begonnen. Die Planung zu diesem Vorhaben lag in den Händen des Schießstandsachverständigen und Architekten Herrn Kurt Remy. Das Projekt war mit 250.000 DM veranschlagt.

1969

Der Stadtverordnete Reinhold Brestel wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1966

Am 13.08.1965 fand die akademische Feier im Taunussaal (ehemaliges Kino) statt. Mit einem großen Festzug und Festzelt am Mainufer wurde das Jubiläum gebührend gefeiert. Stargast zum großen bunten Abend (der Eintritt kostete 3 DM) war kein geringerer als Karl (Charly) Kaufmann. (ehemaliger 400 Meter Weltrekordler und Sänger).
Landrat Dr. Wagenbach übernahm die Schirmherrschaft und Gerhard Winter (Rektor der Albert Schweizer-Schule) fungierte als Festpräsident.
Da der Ruf nach einem eigenen Schießstand immer lauter wurde kam die Gemeinde Okriftel den Schützen entgegen und stellte dem Verein ein Gelände in Aussicht.


Eintragung als e.V. ins Vereinsregister, und Verabschiedung der neuen Vereinssatzung.
Ursula Remsberger holte den ersten Hessenmeistertitel in der Vereinsgeschichte der SGO mit der Luftpistole in der Damenklasse.
Der Schützenkreis 83 besteht aus 23 Vereinen mit 1400 Schützen (Verdoppelung seit 1961)

1965

Das 60jährige Stiftungsfest wurde gefeiert. Mit Unterstützung der örtlichen Geschäftsleute wurde zu diesem Anlass ein großes Werbe- Preis- und Medaillienschießen veranstaltet.

 

1964

Die Disziplin Luftpistole wurde eingeführt.

1963

Unter dem jüngsten Vorstand der Vereinsgeschichte (Durchschnittsalter 30 Jahre) kam es dann zu einem Neuanfang.
Günter Buch (Jahrgang 1940) wurde erster Vorsitzender und Herbert Rink Ehrenvorsitzender.
Mit Beteiligung der Schützen wurde das Mahnmal auf dem Friedhof eingeweiht.

1960 - 1963

Durch vereinsinterne Querelen musste die Schützengesellschaft einen großen Mitgliederverlust hinnehmen.

1962

Der langjährige Vorsitzende und Ehrenvorsitzende Heinrich Bornschier verstarb, er prägte über viele Jahre die SG-Okriftel und hat sich hier große Verdienste erworben.

1961

Durch Änderung der Vereinssatzung wurde es möglich, dass Frauen die Mitgliedschaft erwerben konnten und gleichzeitig entfiel das Benennen von zwei Bürgen.

1956

Herbert Rink wurde 1. Vorsitzender.
Der Taunuswirt stellte die Apfelweinkelterei ein und so bestand für die Schützen die Möglichkeit in dem nicht mehr gebrauchten Apfelweinkeller unter der Kinobühne 3 Schießstände mit Scheibenzuganlagen fest zu installieren. Es war eine super Atmosphäre, angenehme Temperaturen (Sommer wie Winter) es war sozusagen der erste Schießstand mit einer Klimaanlage. Es herrschte völlige Ruhe, so dass man seinen eigenen Pulsschlag hören konnte. Die Ausleuchtung der Scheiben war optimal während der Schütze im Dunkeln stand. Eine ideale Lüftung und die Atmosphäre der leeren Apfelweinfässer an der Wand, strahlten und verbreiteten eine wunderbare Ruhe (aus heutiger Sicht: einfach herrlich!!!).
Anfang der 60er Jahre wurden sämtliche Apfelweinfässer entfernt, und so konnte der Schießstand auf 5 Stände erweitert werden.

1955

Wolfram Keller wurde erster Vorsitzender und Otto Jung verlegte seine Küche, die sich hinter dem Kolleg befand, in den ersten Stock. Jetzt wurde die Trennwand zwischen Küche und Kolleg entfernt und so konnte nun auf 10 Meter geschossen werden. Die ersten Diopter- Gewehre kamen zu diesem Zeitpunkt auf den Markt und durch die bessere Präzision der Gewehre wurden die 10ner Ringscheiben verkleinert.
Im liebevoll geschmückten Gasthaus „Zur Krone“ feierte die Schützengesellschaft ihr goldenes 50jähriges Jubiläum. Der letzte noch lebende Gründer Karl Mook wurde gebührend geehrt.

1954

Karl Fachinger wurde zum Vorsitzenden gewählt.
Erstmals wurden in Okriftel die Luftgewehr Kreismeisterschaften ausgetragen.
Dazu wurden im Gasthaus „Zum Anker“ für diesen Anlass 10 Schießstände eingerichtet.

1953

Wolfram Keller wurde bei der Kreissitzung in Hofheim im Gasthaus „Zum Taunus“ zum stellv. Kreisschützenmeister, Schriftführer und Kassierer gewählt.

1952

Übungs- und Vereinslokal wurde das Kolleg im Okrifteler Gasthaus „Zum Taunus“. (Besitzer Adolf und Otto Jung)
Bei Übungsschießen und Wettkämpfen wurden die Tische im Kolleg zusammengestellt, Kugelfangkästen mit Schraubzwingen montiert. Zuganlagen gab es damals noch nicht, so wurde jeder Schuss mit der Anzeigekelle angezeigt.
Nach Beendigung des Schießens wurde alles wieder demontiert, und in einem Schrank verstaut. Tische und Stühle wieder ordnungsgemäß hingestellt.

Die erste „Kampfmannschaft“ (8er Mannschaft) bestand aus den Schützen:

  • Karl Fachinger,
  • Heinrich Koob,
  • Heinrich Loos,
  • Heinz Loos (Madas),
  • Helmut Mayer,
  • Ernst Netsch,
  • Josef Pranke,
  • Wenzel Pranke,

ein Zeitungsfoto ist dazu vorhanden.

Es wurde auf 12er Scheiben mit dem Luftgewehr über Kimme und Korn (offene Visierung, ohne Diopter o. ä.) auf 8,5 Meter Distanz geschossen mehr gab das Taunus-Kolleg nicht her. Üblich waren, wie heute auch noch, 10 Meter.
Die erste Kreissitzung des Schützenkreises 26 Main Taunus fand am 27.1.1952  im Gasthaus „Zur Friedrichshöhe“ in Hofheim statt. Hier wurde Herbert Rink von der Versammlung zum stellvertretenden Kreisschützenmeister und Schriftführer gewählt.
Die 12er-Ringscheiben wurden durch 10er-Ringscheiben ersetzt.

1951

Unter Beteiligung der Okrifteler Schützen wurde der Schützenkreis 26  Main-Taunus im Hattersheimer Lokal „Zum Grünen Baum“ wieder gegründet.

24.11.1951

An diesem Tage trafen sich ehemalige Schützenbrüder auf Anregung von Heinrich Koob im Kolleg des alten Stammlokals „Zum goldenen Anker“ zur Wiedergründungsversammlung. Das Originalprotokoll ist noch vorhanden.

Dabei waren:
  • Walter Beck
  • Karl Fachinger
  • Fritz Jung
  • Willi Kilp
  • Hans Kirchhof
  • Heinrich Koob
  • Heinrich Loos
  • Heinz Loos
  • Herbert Rink

Den Vorsitz übernahm Heinrich Koob und Schriftführer wurde Herbert Rink.
Versammlungen wurden abwechselnd im „Goldenen Anker“, „Zum Adler“ und „Zum Taunus“ abgehalten. Jetzt wurde der Schießsport in der Disziplin Luftgewehr wieder aufgenommen. Die Disziplinen Sportpistole und Kleinkalibergewehr wurden in Sindlingen geschossen.

1945

Mit dem Einmarsch der amerikanischen Alliierten mussten Waffen, Munition und Vereinsunterlagen im Rathaus abgegeben werden.
Die noch aus dieser Zeit vorhandenen Unterlagen sind dem 1. Vorsitzenden Heinrich Bornschier zu verdanken, der sich der Aufforderung widersetzte und nur die nötigsten Unterlagen im Rathaus abgab.
Die Schützenvereine waren durch Alliiertenbeschluß strengstens verboten.
Der Schießstand wurde als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt, die letzten Bewohner war die Familie Riemenschneider.
Wegen des örtlichen Bebauungsplanes wurde der Schießstand 1954 abgerissen.

16.1.1941

Der Vereinsführer Heinrich Bornschier erklärte seinen Rücktritt, ein neuer Vorsitzender wurde nicht gewählt, so blieb der bisherige Vereinsführer weiter im Amt. Der Verein war durch die Wirren des 2. Weltkrieges stark dezimiert und hatte nur noch ca. 25 Mitglieder. Am 19.9.1942 wurde laut letztem Protokoll des Schriftführers Otto Rink, der Schießbetrieb ganz eingestellt was gleichzeitig ein Ruhen des Vereins bedeutete.
Bis zu diesem Zeitpunkt war es bei der Schützengesellschaft üblich zu Versammlungen sich bei Verhinderung abzumelden, ansonsten wurde man als fehlt in die Mitgliederliste eingetragen!

1.1.1936

Ab diesem Datum mussten alle Sportvereine zwangsweise die Einheitssatzung des „Reichsbundes für Leibeserziehung“ klaglos anerkennen und übernehmen.

30.06.1935

Am 30.06.1935 wurde die Einweihung des Scharfschießstandes mit 4 Kleinkaliber- Bahnen, mit einem Fest im Wäldchen gefeiert. Der Schießstand befand sich in der Hattersheimerstraße (heutige Mainstraße). Die Mitgliederzahl betrug zu diesem Zeitpunkt ca. 60 Mitglieder. Der Schießstand hatte zwar Stromanschluss aber Wasser musste mit einer Pumpe geholt werden. Auf Anordnung des Kartells hieß die Schützengesellschaft nun: „Kleinkaliber – Schützenverein 05 Okriftel am Main“ und der 1. Vorsitzende hieß nun „Vereinsführer“, dies hatte Gültigkeit bis 1945. Vom Kartell wurde weiter bestimmt, ein jährliches Opferschießen und Sammlungen für z.B. das Winterhilfswerk durchzuführen

1934

Zwangsweiser Beitritt, durch die NSDAP, zum Kartell für Jagd und Sportschießen.

1933 - 1935

Schießstandbau in Eigenhilfe!

1933

Die Interessengemeinschaft vereinigter Schützenvereine wurde gegründet mit den Vereinen: Okriftel, Weilbach, Edelweiß Flörsheim, 06 Flörsheim, Hattersheim (auch dort gab es einen Schützenverein), Rüsselsheim und Kriftel.
Vorläufer unseres heutigen Schützenkreises, es wurden unter diesen Vereinen Meisterschaften ausgetragen ähnlich den heutigen Kreismeisterschaften.

1933

Die Vereinssatzungen und Schiessbestimmungen wurden überarbeitet und von der Druckerei Nix in Sindlingen gedruckt. In dieser Satzung waren zum Beispiel Neueintritte geregelt. Jeder Bewerber musste 2 Fürsprecher aus dem Verein haben und er benötigte eine Zweidrittel Mehrheit bei geheimer Abstimmung um in den Verein aufgenommen zu werden. Frauen hatten keinen Zugang zu dem Verein. Diese Regelungen hatten bis zur neuen Satzung im Jahre 1961 bestand.
Verhandlungen mit der ev. Kirchengemeinde und dem Ankerwirt über das Gelände zum Bau eines Scharfschießstandes wurden mit Erfolg zum Abschluss gebracht und der Vertrag unterschrieben.
Kurios: Der Ankerwirt stellte das Gelände zur Verfügung, die Pacht musste mit 30RM jährlich, an die Kirchengemeinde gezahlt werden!?

1931

Es wurden 2 Vereinseigene Diana-Gewehre angeschafft.

1930

Das 25jährige Stiftungsfest wurde vom 12.-14.7. gefeiert. Es gab u. a. ein großes Preisschießen. Der 1. Preis war ein Ölgemälde von Lehrer Schneider, der auch ein weit bekannter Kunstmaler war. Dieses Gemälde gewann Eugen Conradi.
Ein Novum ist noch zu erwähnen, da die Festschilder, wie auch immer, anstatt 25 Jahre, mit der Aufschrift 50 Jahre geliefert wurden, machte man den Slogan daraus: „50 Jahre angestrebt! Das Fest bescherte den Schützen etliche neue
Mitglieder u. a. auch Konrad Täffner.
Zu erwähnen sei noch, dass die Schützengesellschaft in der Frühzeit der Schützenvereinigungen, dem Mittelrheinischen Schützenbund angeschlossen war.

1928

Die französischen Alliierten zogen sich hinter den Rhein zurück (Versailler Vertrag).
Nun durfte der Schießsport wieder ausgeübt werden. Bis dahin waren Schützen-, Militär- und Patriotenvereine verboten. Es wurde weiter im Gasthaus „Zum goldenen Anker“ geschossen und der Wunsch der Schützen einen eigenen Schießstand zu errichten, wurde immer größer.

1925

Um die bestehenden Verbote zu umgehen, organisierten sich die Okrifteler Schützen als Schützengesellschaft 1905 Okriftel am Main unter dem neuen 1. Vorsitzenden Heinrich Bornschier (1925 bis 1945) und dem Schriftführer Otto Rink.
Da noch immer Schießverbot bestand, pflegte man die Geselligkeit in Form von Ausflügen, Faschingsveranstaltungen, Theateraufführungen und verschiedenen Festlichkeiten mit gutem Essen und Trinken, und das mit großem Erfolg. Zu dieser Zeit war die Schützengesellschaft neben der Feuerwehr der größte Verein mit ca. 50 Mitgliedern bei einer Einwohnerzahl Okriftels von ca. 850.

1924

In der Hoffnung, dass das Schiessverbot bald aufgehoben wird, wurde der Schießstand im Anker auf 20 Meter ausgebaut. Zum Ehrenscheibenschießen wich man 1 x im Jahr ins Preußische aus, wo die Franzosen keine Macht hatten.

1923

Eine Mitgliederliste aus diesem Jahr ist das zweitälteste noch vorhandeneDokument der Schützengesellschaft 1905.

1922

Die ersten Lockerungen der Verbote traten in Kraft. Sport- und Kulturvereine bzw. Gesellschaften durften wieder aktiv werden. Georg Kandel wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1918

Nach Ende des 1. Weltkrieges war Okriftel bis 1928 von den Franzosen besetzt.
In dieser Zeit waren die Patrioten-, Krieger- und Schützenvereine strengstens verboten. Paul Weinhold wurde 1918 zum Vorsitzenden gewählt.
Der Schützenverein präsentierte sich nach außen hin als Unterhaltungsgesellschaft.
Vereinseigentum wie Waffen, Munition, Dokumente etc. mussten an die Alliierten abgegeben werden. Viele Okrifteler Schützen aber warfen ihre Waffen in den Main oder versteckten sie. Auch erhielten alle Vereine zunächst ein Versammlungsverbot. Das Hauptquartier der Franzosen befand sich am „Dalles“ im Hause Beck.

1912

Da in erster Linie die Geselligkeit im Vordergrund stand war es nur natürlich, dass von
bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 ein aus Mitgliedern der SGO bestehendes
Quartett mit Kapelle (14 Mann) für Unterhaltung sorgte.
Der Dirigent war Tal (ein Bruder von Ilse Tal).

1905

Die Schützengesellschaft wurde von Arbeitern der Cellulosefabrik mit urkundlicher Eintragung gegründet.
Die Gründungsversammlung fand im Gasthaus „Zum goldenen Anker“ statt.
Gründungsmitglieder waren u. a.


  • Friedrich August Geiss,
  • Joseph Hack (Hareseppel 1870-1930),
  • Heindl,
  • Heinrich Hessemer (Gastwirt),
  • Otto Jung,
  • Klingeler (genannt Putzwollekopf),
  • Karl Mook,
  • Philipp Mook,
  • Heinrich Spengler,
  • Heinrich Stephan,
  • Philipp Stieglitz


Den Vorsitz übernahm entweder Heinrich Stephan oder Friedrich August Geiss, genaueres konnte nicht mehr recherchiert werden.

Es wurde zunächst angenommen, dass die Schützengesellschaft aus dem „Kyffhäuserbund“ hervorgegangen sei, dies hat sich aber nicht bestätigt.
Der Kyffhäuserbund (eine traditionelle Soldatenorganisation) führte seine jährlichen Ehrennadelschießen bis 1938, auf den Ständen der Schützengesellschaft durch.
Diese und noch weitere Angaben stammen aus der mündlichen Überlieferung von Jakob Geiss anlässlich der Grundsteinlegung des Schießstandes 1971. Unterlagen hierzu sind leider nicht mehr vorhanden.

Das älteste noch vorhandene Dokument ist eine Mitgliederliste von 1906.

Die sportlichen Aktivitäten beschränkten sich zunächst auf Übungsstunden an Samstagen ab 20Uhr und Sonntag vormittags, auf dem Schießstand des „Goldenen Anker“. Hier standen zunächst 2 Schießbahnen mit einer max. Distanz von 8 – 10m
zur Verfügung, die variabel mit dem Luftgewehr und Flobertgewehren 6mm oder 9mm Randfeuerpatronen mit Rundkugeln aus Blei, genutzt werden konnte. Mit den Luftgewehren im Kal. 5,5 mm wurden entweder Bolzen oder Blei-Rundkugeln verschossen, es wurde dabei auf 12er Scheiben geschossen.

Der Ankerwirt und Holzhändler Peter Jung war ein reicher Mann. Er stellte die Gewehre und den Schießstand gegen Entgelt zur Verfügung. Eigene Gewehre hatte in den Anfangsjahren niemand.
Der Schießbetrieb entwickelte sich weiter und es gab Preis- und Wettschießen, auch wurden Ehrenabzeichen und Ehrenscheiben ausgeschossen, gelegentlich fanden Freundschaftsschießen mit Vereinen aus der Region statt; im Vordergrund stand aber immer die Geselligkeit.